1. Februar 2014
Bei der zweiten Prunksitzung der Wargolshäuser Karnevalsgesellschaft im Haus der Gastes wurden alle Register gezogen.

Die Wa-Ka-Ge zog bei ihrer zweiten Prunksitzung wieder alle Register. Sitzungspräsident Jochen Gans konnte ein abwechslungsreiches und spritziges Programm präsentieren. Unterstützt von den Gästen der Eu-Ka-Ge Euerdorf sorgten die Faschingsstrategen aus Wargolshausen für einen kurzweiligen Abend.

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Eröffnet wurde die Prunksitzung von Tanzmariechen Tatjana Greier und als Hexen kamen kurz darauf die Mädchen der Purzelgarde auf die Bühne. Sowohl die Junionrengarde, als auch die „Blauen Dragoner“ zeigten neben dem eindrucksvollen Schautanz spritzige Gardetänze. Das Männerballett begeisterte mit Asterix und Obelix. Keine Unbekannten sind „Gotthold & Eustach“, alias Fredi Breunig und Martin Wagenbrönner. Auf äußerst humorvolle Weise demonstrierten sie, wie die Welt sich in 25 Jahren verändert hat. Aus dem Leben eines „zänkischen Ehepaares“ berichteten wieder Sabine Gans und Wolfgang Reinhart und das „Kreuz“ mit den Hausaufgaben schilderten Niklas Scherl und Lukas Barthelmes. Nicht wegzudenken aus den Prunksitzungen der Wa-Ka-Ge sind die „Golbicher“. Lothar Büttner, Albert Warmuth und Georg Gans beleuchteten mit ihrem mehrstimmigen Gesang wieder die kleinen und großen Sorgen der Wargolshäuser und der Welt. Alles in erstklassigem Dialekt. Herwig Kirchner brauchte mit seiner Gruppe keine großen Worte, als er demonstrierte, wie es auf dem Herren-WC zugeht und Jutta Scherl, Elke Ditterich und Nicole Seufert hätten wohl im richtigen Leben keine großen Chancen, eine Bank zu überfallen. Margot Büttner und Helga Gans hatten ins „Thermomix-Kochstudio“ eingeladen und beleuchteten in ihrem Zwiegespräch wieder die kleine und große Politik. Bleiben noch „Lubber und Babbo”, alias Thomas Klug und Matthias Schmelzer, die als zwei Taucher die Lachmuskeln der Besucher strapazierten.

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 “Betrunkener Elferrat” – Christoph Büttner

Den amüsanten Schlusspunkt setzte bei beiden Veranstaltungen Christoph Büttner, der als „betrunkener Elferrat“ einiges zu erzählen hatte, bevor sich dann noch einmal alle Akteure zu einem rauschenden Finale auf der Bühne versammelten.